Hallo Leute,
einige von Euch haben ja den ToT besucht und natürlich auch mitbekommen, daß das Bataillon ein Jubiläum zu feiern hatte.
In diesem Zusammenhang hat sich etwas sehr merkwürdiges ereignet, auf das ich hier mal hinweisen möchte:
Ein ehemaliger Soldat dieses Bataillons hat in jahrelanger Arbeit zum Anlaß dieses Jubiläums ein Buch über dieses Bataillon verfaßt. Nun, zu Beginn der Arbeit des Autors wurde das Bataillon per Bataillons-Befehl verpflichtet, den Autor nach besten Kräften zu unterstützen. Wie mir nun berichtet wurde, hat sich der Kommandeur des Btl, ein gewisser OTL Jörg Reichenstein (eigentlich fehlt da nur noch das "von") das fertige Manuskript aushändigen lassen, um anschließend meinen zu müssen, er müsse das Erscheinen dieses Buches verbieten!!! Das gab wohl erst mal großes Theater. Nun ist das Buch aber trotzdem gedruckt worden, nun will er wohl den Verkauf verbieten!!!
Von einem Rezensenten, einem ehemaligen Offizier des Btl, wurde das Buch sehr gelobt. Auch ein ehemaliger Kommandeur der PzBrig 21, der Generalleutnant a.D. und Innenmister Jörg Schönbohm, befürwortet das Buch.
Da stellt sich die Frage: In welcher Welt lebt dieser OTL R.? Er sollte doch mal das Monokel aus dem Auge nehmen und erstaunt feststellen, daß der Krieg schon zu Ende ist? Was wird sein nächster Befehl sein? Wird er befehlen, daß alle Käufer des Buches ihr Buch bei ihm abzuliefern haben? Es wäre eine konsequente Logik, oder?
Inzwischen ist die Sache in der Bildzeitung gelandet und ich meine, da gehört sie auch hin! Der Kommandeur soll gesagt haben, das Buch sei der Bundeswehr nicht würdig! Ein solcher Offizier, der glaubt, Kraft seines Amtes in die Pressefreiheit eingreifen zu können, d e r ist, das ist meine Meinung, der Bundeswehr nicht würdig!
So jemand gehört angeprangert und wo ginge das besser, als in der Bildzeitung!
Die Einzelheiten der Geschichte sind auf der folgenden Homepage nachzulesen.
Heinz
http://www.artillerie-gesellschaft-augustdorf.de/das_buch_zum_panzerartilleriebataillon_215-3.html