Bevor die Schweinegrippe-Pandemie um sich greift, bekam der Medizinische Dienst noch zwei neue Fahrzeuge. Und geimpft sollen wir ja auch alle werden...
Der geschlossene SPW-152K wurde im Original modifiziert, und konnte dann als gepanzerter Geschädigten-Transporter auf dem Gefechtsfeld dienen. Damit sollten möglichst unter Panzerschutz Verletzte geborgen und abtransportiert werden. Das Gegenstück auf Ketten stellt die San-Variante des MT-LB dar.
Das Modell des 152K kommt von Thomas Fichtl. Ich habe das Heck umgebaut, die Türen in die zweiflügelige breite Variante geändert.
Und da kommt er ja schon, der Arzt.
Die Produktion des Wartburgs W353 med. erfolgte ab 1984 im VEB Karosseriewerk Halle. Mit ihm konnte ein Patient liegend transportiert werden, wobei eine Notfallversorgung durch den Notarzt auch während der Fahrt möglich war. Auch die NVA nutzte dieses Fahrzeug. Unter
http://www.schnelle-medizinische-hilfe.de/ findet Ihr mehr zu den Vorbildern, falls jemand medizinische Interessen mitbringt.
Das Modell ist ein Fertigmodell von - nee, nee, nicht Minitanks - sondern herpa. Trotz Militärfahrzeug kommt es -logisch- in der zivilen herpa-Kollektion, Konsequenz á la Dietenhofen.
Für herpa-Verhältnisse sind die Wartburgs recht sparsam ausgestattet, keine farbigen Blinker, und andere Details wie das Schiebedach weggelassen. Zwei von drei Außenspiegeln und den Suchscheinwerfer muss man nachrüsten. Die Blaulichter habe ich vom West- zum Ostmodell (kibri oder ses sieht besser aus) ausgewechselt. Nummernschilder müssen noch dran, hier dürfen sie auch an die Fahrzeugfront, da es ein "PKW hü" ist.
Aber ich will nicht maulen, das NVA-Modell ist der erste Wartburg Kombi bzw. tourist in der 1984er Ausführung.
Bleibt gesund!
Thomas