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Der Lange Abschied

December 29 2003 at 11:50 PM

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eine Übersetzung aus dem Amerikanischen:
Der Lange Abschied

„Henry“ rief sie aus der Küche, sah vom Brief auf, den sie grade schrieb, „wie heißt doch gleich die Straße, in der wir wohnen?“
„Liebes“ sagte er, „Lindenstrasse, wir leben erst seit fünfunddreißig Jahren hier.“ Henry schüttelte den Kopf und wandte sich wieder seiner Zeitung zu.
Niemand hätte gedacht, dass Henry so lange durchhalten würde. Warum sollte er, nachdem, wie ihn Margaret über Jahrzehnte behandelt hatte? Niemand hätte geglaubt, er wäre in der Lage, sich um sie zu kümmern und zu ihr zu stehen, in diesen, seinen qualvollsten, letzten zehn Jahren. Aber er hatte es getan. Widerstand allen Vorschlägen, sie in ein Heim oder Hospiz zu geben. Zehn lange Jahre lang hatte er sie gebadet, gefüttert und alle paar Stunden ihre Lage im Bett verändert, damit sie sich nicht wundlag.

Die meiste Zeit ihrer fünfzigjährigen Ehe hatte sie in der Vergangenheit gelebt, in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, ihrer Flucht vor den russischen Besatzern, die ihr das Heim ihrer Kindheit im SudetenLand nahmen. Sie erinnerte sich lebhaft, wie diese Barbaren verwüstend und vergewaltigend durch ihr Dorf zogen, jedes Haus plünderten und die ganze Zeit „Oori, Oori“ riefen, auf ihre Handgelenke deuteten, an denn manche schon fünf oder sechs Uhren trugen, und doch noch mehr wollten.

Als sie in ihrer kleinen Küche das Geschirr wegräumte, holte sie den alten Löffel wieder hervor und fuhr mit ihren (dürren?, knorrigen?) Fingern den Griff entlang bis zu seinem scharfen Ende. Niemand durfte diesen alten Löffel benutzen, der einst ihrer Mutter gehört hatte. Er hatte ein merkwürdige Form, hatte sein Rundung an einer Seite eingebüßt, das Metall war papierdünn geworden vom Gebrauch langer Jahre arthritischer Hände, die ihn immer und immer wieder im selben Winkel hielten. Und nun, obschon sie den Löffel wie einen Heiligen Gegenstand behandelte, legte sie ihn in die Schublade zu den Alltags-Bestecken. Vielleicht würde er sich weniger einsam fühlen, wenn er zusammen bei den andern Löffeln lag.
Margaret hatte ihre Mutter schlicht verehrt, welche eine Nähering gewesen war, und das Geschick ihrer verkrüppelten Hände hatte während des Krieges und ihrer Flucht von Dorf zu Dorf für Nahrung gesorgt hatte dafür gesorgt, dass sie zu Essen hatten,..). Die Kleiderknappheit am Ende des Zweiten Welt-Krieges, jeder Fetzen Kleidung war eine Kostbarkeit, wert erhalten zu werden. Selmas Fertigkeit, die schwierigsten, feinsten Nähte mit der Hand zu nähen und selbst unflickbares zu flicken, war ein Geschenk des Himmels, ermöglichte es ihr doch, ihre Familie durch die harten Zeiten zu bringen.
Währen Margaret ein paar von Henrys Socken stopfte, versank sie in eine Tagträumerei, während sie ihrer Mutter gedachte und der andere Person, die sie vergöttert hatte, ihren Bruder Edgar. Er war so groß und gut aussehend gewesen, mit einem herrlichen Schopf blonder Haare und einer wundervollen Stimme. Sie hatte nie verstanden, warum er in dieses Kloster in Süddeutschland eingetreten war, gleich nach dem Krieg. Ein weiterer Grund warum sie Henry grollte. Er hatte sie in den Norden des Landes gebracht, um bei SEINER schnoddrigen Familie zu sein, und nun konnte sie nicht mehr mit ihrem Bruder sein. Frauen ihrer Generation machten kaum je den Führerschein – abgesehen davon, dass Henry als Postbeamter nicht genug verdiente, um sich ein Auto zu leisten. Darum hatte sie ihren geliebten Bruder nur zweimal in dreißig Jahren gesehen. Als Mönch waren seine Möglichkeiten mit ihr zu kommunizieren ebenfalls sehr begrenzt. Er konnte nicht viele Briefe schreiben oder sie einfach anrufen. Nichtsdestotrotz schrieb sie ihm wie ein Uhrwerk hochachtungsvolle Briefe der Verehrung an jedem Montag – auch wenn sie kaum je beantwortet wurden.
Die alten Zeiten waren um so vieles besser gewesen, dachte Margaret und blickte mit Geringschätzung auf ihre billigen Möbel. Ihr Haar war immer noch blond, auch wenn ihre Finger längst knotigen Zweigen glichen, und sie hatte nie Übereinstimmung gefunden zwischen ihrer matronenhaften Figur mit dem Bild, dass sie von sich selber hatte. Sie war immer eine sehr attraktive, wohlproportionierte Frau gewesen. Ihr dunkelhaariger, kurzer Ehemann, welchen sie aus Verzweiflung, nicht aus Liebe geheiratet hatte, konnte niemals ihren Erwartungen genügen. Sie hatte nie eine herzliche Beziehung zu ihm, auch wenn er sie verehrte, und sie hatte ihm nie vergeben, dass sie ihm ein Kind gebären musste. Zugegebenermaßen, sie liebte Axel abgöttisch, ihren blonden, blauäugigen Sohn. Aber nach wie vor verabscheute sie es, körperliche Sex mit ihrem Mann zu haben, und all das Blut und (...) bei der Geburt taten ihr übriges.
Allein der Gedanke, Sex in ihrem Schlafzimmer zu praktizieren, war ihr so zuwider, dass sie es ihm nur gestattete, nachdem er ein langes Bad genommen hatte, und alle Lichter im Raum ausgeschaltet waren – sodass sie nicht sein in Ekstase verzerrtes Gesicht über ihr sehen musste. Es war schlimm genug, dass sein Schweiß auf sie heruntertropfte und er ihre Scham befleckte (beschmutzte). Immer betete sie, dass er schnell fertig wurde, damit sie ins Bad eilen konnte, um nun selber ein Bad zu nehmen. Für gewöhnlich hatte sie Glück, bedenkt man, da sie es ihm so selten erlaubte, war es relativ schnell für ihn vorbei.
Trotz alledem war sie eine gute Hausfrau und Mutter gewesen. An Sonntagen lies sie etwas von böhmischen Gerichten ihrer Kindheit aufleben. Opulente Sauerbraten mit brauner, sämiger Soße. Kartoffelklöße mit Butter-triefenden Croutons darin. Als Beilage, natürlich, immer Rotkohl.
„Axel“ pflegte sie zu sagen, nachdem er den Teller schon ein zweites Mal geleert hatte, „Komm schon, nimm dir noch, du isst viel zu wenig.“
„Ach Mutter“ sagte er „ich hatte schon zwei Portionen“.
Am meisten freute sie sich, wenn Axel reichlich von dem aß, was sie so liebevoll für ihr vorbereitet hatte. Es kümmerte sie nicht, was oder wie viel Henry aß, so lange er nur nicht die besten Stücke nahm, die sie für Axel reserviert hatte.
Als gute Hausfrau achtete Margaret auch darauf, ihre kleine Wohnung makellos sauber zu halten, sie hatte ein strenges Haushalts-Reglement und Ablauf für jeden Raum, mit jedem Montag beginnend. Sie hätten im wahrsten Sinne vom Fußboden essen können, wenn sie es gewollt hätten.


Henry hatte eben seine letzte Tour beendet, die Briefkästen der Stadt zu leeren. Er legte einen letzten Halt am Zeitungsstand ein, wo er die nicht gekauften Magazine einsammelte. Er summte, als er einen weiteren Playboy zu seinem Stapel legte. Dann ging er heim, erwartete Suppe zum Mittagessen, weil es Mittwoch war, der Tag an dem Margaret das Bad und die Wäsche machte. Es blieb nur Zeit für eine Suppe an solchen Tagen.
Als er das Mietshaus betrat, sah er zwei Körbe ihrer Schmutzwäsche an der Treppe, die zu den Waschküchen im Keller führte. Er befürchtete, es wäre ihr etwas zugestoßen, und er hetzte die Treppe hinauf zu ihrem Appartement im zweiten Stock. Ungeschickt hantierte er mit den Schlüsseln, so sehr befürchtete er, es wäre etwas passiert, dass er Probleme hatte, das Schlüsselloch zu treffen und die Tür zu öffnen. Er stürzte in den dunklen Flur.
„Margaret“ rief er. „Margaret, wo bist du? Ist alles in Ordnung mit dir?“
Sie kam aus der Küche, hatte ihre Schürze umgebunden, trug ein Kopftuch und hatte Mehlstaub auf Wangen und Stirn.
„Warum schreist du so? Was ist los mit dir? Geht’s dir gut?“ fragte Margaret. „Sei leise! Die Nachbarn werden denken, wir streiten. Ich dachte, ich fange mit der Weihnachts-Bäckerei für dieses Jahr an...“
„Aber...“ sagte Henry.
„Ich habe schon drei Ladungen Kekse in vier verschiedenen Sorten fertig. Sehen sie nicht wunderbar aus? Axel kann ein paar zur Schule mitnehmen, nächste Woche.“
„Aber, wir haben erst August,“ sagte Henry. „Und Axel ist Polizist, er geht nicht mehr zur Schule. Und was ist mit der Wäsche unten im Treppenhaus? Hast du die völlig vergessen?“
„Welche Wäsche? Du weißt, dass ich die Wäsche immer Mittwochs mache.“
„Ganz recht,“ sagte Henry.

Danach begann sie, die Butter in der Toilette zu lagern, er fand ihre BHs im Kühlschrank. Immer öfter trug sie verschiedene Socken, oder seine Kleidung, oder konnte sich nicht erinnern, wie ihre Bluse zu knöpfen war. Henry wunderte sich über diese Vorkommnisse, aber Demenz kam ihm nicht in den Sinn. So brauchte es weitere sechs Monate, bis sie Margaret endlich zu einem Doktor brachten. Als die Diagnose feststand, war es ein Schock für Henry. Er hatte in seinem Leben einige Witze über Alzheimer gerissen, er hatte nicht erwartet, es würde ihn persönlich treffen.

Als der sanfte Nebel des Vergessens sich langsam mehr und mehr über Margarets Persönlichkeit legte, mussten Henry und Axel sich letztendlich die furchtbare Wahrheit eingestehen.
„Wir verlieren sie“, sagte Henry.
„Sie wird Ihnen Stück für Stück entgleiten,“ hatte der Doktor gesagt, „bis eines Tages, eines fernen Tages – weil sie ein starkes Herz hat – ihr Körper ihrem Geist folgen, und sie sterben wird. Er hatte sie mitfühlend angesehen. „Ab einem gewissen Punkt werden Sie sie in professionelle Betreuung geben wollen. Bedenken Sie, dass sie selber nicht mehr der Jüngste sind.“
„Nein“ Davon wollte Henry nichts hören. ‚In Guten wie in Schlechten Tagen’ hatte der Priester bei ihrer Vermählung gesagt, und es gab für ihn keinen Anlass, dieses nicht ernst zu nehmen.

Der Arzt hatte nicht übertrieben. Es wurde für Henry immer schwerer, sich um seine Frau zu kümmern. Zum Glück konnte er im Alter von 63 in Pension gehen, und all seine Zeit Margarets Pflege widmen. Ihr Verfall war auch der seine, er wurde immer dünner. Aber sie brauchte ihn, und das hielt ihn aufrecht.

Zunächst hatte er die Jahre seiner frühen Pensionierung mit Margaret genossen. Er hatte alle Zeit der Welt. Zuletzt zeigte sie sogar etwas Zuneigung zu ihm, während ihre Erinnerung verblasste und sie ihn zunehmend brauchte. Natürlich musste er ihren Mantel zuknöpfen und ihr eine Mütze auf den Kopf setzen, im Winter, wenn sie zu ihren täglichen Spaziergängen aufbrachen. Aber ihre Hand zu halten, wenn sie die Wege im umgebenden Wald begingen, war so wundervoll. Manchmal hüpfte sie wie ein kleines Mädchen, oder ging in die Hocke, um eine Raupe oder Käfer am Boden zu untersuchen. Dann kicherte sie, während sie ihren Zeigefinger ausstreckte, um den pelzigen Rücken des Insekts zu erfühlen. Henry liebte es, auf einer dieser Holz-Banken mit ihr zu sitzen, Händchen zu halten und sich gegenseitig Geschichten zu erzählen. Es störte ihn nicht, dass sie ihre Geschichten erzählte, als wären sie erst gestern geschehen, obschon er wusste, dass sie mehr als fünfzig Jahre zurücklagen – an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Letztendlich lies sie ihn teilhaben und das machte einiges aus den verlorenen Jahren wieder gut.
Das langsame Fortschreiten ihrer Erkrankung erlaubte Henry einige weitere schöne Erinnerungen an intime Freundschaft und Nähe zu Margaret. Er wusste, wenn sich ihr Zustand verschlechtern würde und sie über kurz oder lang dahingegangen sein würde– ein Gedanke, den er verscheuchte, sobald er ihm in den Sinn kam - so konnte er dann doch immer wieder von diesen kostbaren Momente zehren.

„Zieh deine Schuhe wieder an, Margaret“ rief Henry. „Das Wasser ist viel zu kalt, um darin zu spielen.“ Aber sie schien ihn nicht zu hören. Margaret stand bis zu den Knien im eiskalten winterlichen Wasser am Oker-Ufer und war so vertieft nach Goldfischen zwischen den dicken Kieseln Ausschau zu halten, dass sie ihn schlicht nicht hörte. Sie summte leise vor sich hin. Also gesellte sich Henry einfach zu ihr. Er stand neben ihr in seinen hohen Gummistiefeln, und hielt Ausschau nach dem perfekten vom wasser rundgeschliffenen Flusskiesel, um ihn für sie daheim mit Hilfe von einem Pinsel und etwas gold-orangener Farbe in einen Goldfisch zu verwandeln. Er stellte sich vor wie sie über diese kleine Überraschung vor Freude glucksen würde. Als die Kälte schließlich seine gefütterten Stiefel durchdrang, schaffte er es, Maggi zu überreden, mit ihm nach Hause zu kommen, nun besorgt, sie würde sich erkälten.

„Bitteschön“ sagte Henry. „Diese Hühner-Suppe wird dir gut tun.“ Henry fütterte sie, die mit fieberglänzenden Augen in ihrem Bett saß. Diese verdammte Grippe hatte sie nun schon seit über einer Woche im festen Griff und das Fieber wollte nicht sinken. Unglücklicherweise hatte die Krankheit auch ihr geistiges Leistungsvermögen angegriffen und sie erkannte ihn nicht mehr oder wusste wo sie war. Henry fühlte sich deswegen schuldig. Vielleicht hätte er sie zwingen sollen, aus diesem Wasser zu kommen. Er blickte zum Nachtschrank, wo nun der blanke orange Fluss-Stein in seiner Pracht lag – ihr nicht das Mindeste bedeutend. Er nahm ihn auf und wollte ihn zum Schlafimmer-Fenster hinauswerfen, legte ihn jedoch behutsam zurück auf den Nachtschrank.

Margaret erholte sich niemals völlig von der Grippe. Sie hatte zuviel in ihrem Denken zerstört. Henry musste nun vermehrt auf sie acht geben, damit sie nicht aus der Wohnung lief, oder den Ofen anzündete und sich verbrannte, oder auf den Balkon ging und hinunterfiel. Es war keine einfache Aufgabe. Seine Frau war keine Zweijährige, die man in einen Laufstall stecken konnte. Nun musste immer ein anderer Erwachsener in der Wohnung sein, wenn er duschen ging, oder er musste bis spät abends warten, wenn sie schlief. Musste er zur Toilette, nahm er sie einfach mit und schloss sie beide ein – es war die einzige Möglichkeit.
Als sie immer gebrechlicher wurde und längst bettlägerig, willigte Henry endlich ein, ihre Versicherung zu benutzen, was ihm erlaubte, eine Krankenschwester zu beauftragen, seine Frau einmal am Tag zu waschen, die benötigten Medikamente zu verabreichen. Das verschaffte ihm pro Tag eine Stunde für sich selber, die er für Einkäufe nutzte, welche zuvor Axel für ihn erledigt hatte. Er genoss kurze hastige Spaziergänge in der Waldecke nahe ihrem Haus. Aber immer war er rechtzeitig zurück, sich immer schmerzhaft bewusst, wozu er zurückkommen musste, sich immer schmerzhaft jeder Minute bewusst, die ihm mehr und mehr von Margarets Anwesenheit beraubte.

„Ich weiß nicht, wie du das durchhältst“ sagte Axel, der eine quälend lange halbe Stunde mit seiner Mutter verbracht hatte. „Sie weiß überhaupt nicht, wer ich bin. Sie redet mit mir, als hätte ich ein Kind in ihrem Alter mit dem sie spielen könnte.“
„Ich weiß, Axel, es ist herzzerreißend. Aber alles, was wir tun können, ist uns nicht unterkriegen zu lassen und sie so gut zu pflegen wie wir können.“ Es waren nicht sehr viele Freunde übrig geblieben nach all den Jahren und Axel hatte seine Frau an einen anderen Mann verloren, nachdem sie nicht mehr damit klarkam, mit seiner Mutter umzugehen.
„Du, hey du!“ kam ihre Stimme aus dem Schlafzimmer. „Du mit dem gelben Haar! Komm zurück. Maggy will spielen. Sing mir noch mal das Lied vom Butzemann.“ Sie bettelte nun. Dann schrie sie und hämmerte auf das Bett mit ihren Fäusten, die so knorrig waren wie einst die ihrer Mutter.
„Ok. Ein Mal noch.“ Axel ging ins Schlafzimmer und fing leise zu singen an. „Es geht ein Bi-Ba-Butzemann in unsrem Kreis herum, dideldum...“
Tränen rannten über sein Gesicht, als er die Wohnung verlies. Sein Vater ruhte sich aus und auch Maggy war eingeschlafen.
Bei Axels nächstem Besuch bei Margaret kauerte sie in ihrem Bett, sah zerbrechlich, verwirrt und ängstlich aus.
„Wer bist du? Wer bist du?“ fragte sie in einem fort und er antwortete jedes Mal, dass er ihr Sohn sei. Aber sie verstand nicht.
Als Henry den Raum betrat, flackerte Erkennen in ihrem Blick.
„Daddy, Daddy“ rief Margaret. “Wann gehen wir in den Zoo, wie du es versprochen hast?”
Das war das letzte Mal, dass Axel seine Mutter sah. In der folgenden Nacht starb sie friedlich im Schlaf, im Alter von 85, mit Henry an ihrer Seite schlafend.
Und obwohl gerade vierzehn Jahre des Leids für sie und ihn geendet hatten, konnte niemand überraschter oder trauriger über ihren Verlust sein, als Henry.




 
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AuthorReply
bea bei forum otto
(no login)

Re: Der Lange Abschied

June 21 2006, 5:59 PM 

hallo g.

hast du den übersetzungstext als datei? ich würde mich gern mal dran machen!

Lieber Gruß

Bea

 
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(Login Ed_Homes)
BlueStaff

Hallo Bea

June 21 2006, 7:42 PM 

Kriegte eben einen Schreck, weil hier im Forum kein Verfasser für die story genannt ist, aber dann erinnerte ich mich, dass die Übersetzung der Größe wegen damals nur von hier zum Otti-Forum verlinkt war.
Hier der OrignalThread aus Ottis Forum

Gesucht und gefunden habe ich auch die Datei auf meinem pc, liegt nun als Word-Datei (*.doc) bei meinem arcor-account zum downloaden: http://home.arcor.de/ratedhome/NightHawk>

OK? greetz Beate






Reference Linklist greetz Ed


    
This message has been edited by Ed_Homes on Jun 22, 2006 8:03 AM


 
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bea bei forum otto
(no login)

Re: Der Lange Abschied

June 22 2006, 5:16 AM 

ganzganz lieben Dank!

Beali

 
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