Manche Tage
haben etwas von dieser unbewussten Melancholie
die sich still über alle Dinge legt
Die Schaukel
vom Wind sanft hin und her bewegt
Gedankenwiege
Erfüllt von Vergangenheiten
die nur in diesen seltsam vertrauten
fremden Momenten wiederkehren
Meine Seele gleicht einer Geige ohne Saiten
Eine Spinne hat sie gestohlen und
zu einem Netz verwoben
Merkwürdig
Sehe ich ein Netz, frage ich mich
Ob wohl meine Seele darin wohnt
Unten am Bach
setze ich mich auf die kleine Brücke
und warte auf mich
Tage später
gehe ich dort spazieren
Fühle einen Teil von mir
Noch immer dort sitzen und warten
Nehme in mir Platz und lausche
dem Klang der Saiten
ich sehe einen alten Menschen.. an der Schwelle zum ... Vergangenheit Gegenwart Zukunft, dies alles ist schon gewesen.. Existieren im Dazwischen. Warten. Erinnern. Vergessen.
Langsames Aufhören zu Sein.