heute bereiten wir uns ein ge(r)dicht zu. dazu benötigen wir einen beutel buchstabennudeln (oder die buchstaben ihres scrabble), einen kleingehäkselten duden (wenn nicht vorhanden tut es auch ein musenalmanach oder ähnliches), ein oder zwei blicke in die werke ihres lieblingspoeten, je nach bedeutungsschwangerschaftigkeit eine tüte melancholie, einen fingerhut liebe (halt was das ganze seelenleid so hergibt)…und nicht zu vergessen: etwas hiervon und etwas davon. man gebe die zutaten in einen topf und rühre mit einem taktstock im rythmus ihres metronoms (oder das ihres nachbarn) gleichmäßig hierum und darum.
da dies nun ein ziemlich trockenes (kaum zu rührendes) gemisch ist, gebe man einen - oder zwei - oder drei - liter château lafite-rothschild in den topf.
so, dass gibt dem ganzen die nötige schwere und tiefe.
nun müssen wir dem ge(r)dicht nur noch den nötigen klang verleihen. zerbröseln sie (die kaffeemaschine eignet sich hierzu sehr gut) ein bis zwei lp´s ihrer wahl. sie sollten dabei bedenken, dass die wahl der musik einen wesentlichen einfluss auf das spätere werk hat. stellen sie sich nur vor:
ihr gedacht, gemahnet an das spätwerk rilkes – unterlegt mit hansi hinterseer. oh graus!
fertig ist das ge(r)dicht. nur eines noch…
da solch ein lyrisches ge(r)dicht schnell anbrennt, fade schmeckt oder gar im schwüstigen ertrinkt (sollten sie nicht vorher schon im château ertrunken sein), ist es ratsam, mit reich-lich ranitzky zu würzen. das bindet ihr wort im geist der ahnen.
ein guter dschinn-geist zeigte mir einige fehler...nun sindse weg!
heute bereiten wir uns ein ge(r)dicht zu. dazu benötigen wir einen beutel buchstabennudeln (oder die buchstaben ihres scrabble), einen kleingehäckselten duden (wenn nicht vorhanden tut es auch ein musenalmanach oder ähnliches), ein oder zwei blicke in die werke ihres lieblingspoeten, je nach bedeutungsschwangerschaftigkeit eine tüte melancholie, einen fingerhut liebe (halt was das ganze seelenleid so hergibt)…und nicht zu vergessen: etwas hiervon und etwas davon. man gebe die zutaten in einen topf und rühre mit einem taktstock im rythmus ihres metronoms (oder das ihres nachbarn) gleichmäßig hierum und darum.
da dies nun ein ziemlich trockenes (kaum zu rührendes) gemisch ist, gebe man einen - oder zwei - oder drei - liter château lafite-rothschild in den topf.
so, das gibt dem ganzen die nötige schwere und tiefe.
nun müssen wir dem ge(r)dicht nur noch den nötigen klang verleihen. zerbröseln sie (die kaffeemühle eignet sich hierzu sehr gut) ein bis zwei lp´s ihrer wahl. sie sollten dabei bedenken, dass die wahl der musik einen wesentlichen einfluss auf das spätere werk hat. stellen sie sich nur vor:
ihr gedacht, in anlehnung an das spätwerk rilkes geschrieben – unterlegt mit hansi hinterseer. oh graus!
fertig ist das ge(r)dicht. nur eines noch…
da solch ein lyrisches ge(r)dicht schnell anbrennt, fade schmeckt oder gar im schwülstigen ertrinkt (sollten sie nicht vorher schon im château ertrunken sein), ist es ratsam, mit reich-lich ranicki zu würzen. das bindet ihr wort im geiste der ahnen.