Drum Vorsicht
ihr vom Mondenlicht geküssten,
die ihr des Nachts
auf dunklen Straßen wandelt.
Der Menschen Träume
schweben durch die Nacht.
Und schnell,
so schnell es nur die Phantasie vermag,
seid ihr verwoben,
in deren Hirngespinsten,
und nehmt sie mit
in eurer Träume Welt.
Dort wuchern sie zum dunklen Alp,
erblühen, zum allerhellsten Schein.
Verwundert,
fragt ihr euch am nächsten Tage,
wo wohl die fremden Länder liegen,
wer die Liebste war, in diesem Traum.
Ihr wart im Dort,
in andrer Menschen Welten,
gemeinsam mit ihnen
träumtet ihr den Traum.