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Vogonengedicht

November 8 2005 at 8:20 AM
  (no login)

 
Manchmal ist der Vogone
groß in mir.
Dann will es raus,
einfach nur raus in die Welt.

Oh, du Stern du.
Oh, du Stern
Du.
Starrst mich an,
mit starrem Silberblick,
als ob du mich nur kennest.
Es scheint, als trüge Absicht
dein Geleuchte.
Mir zu dienen, im inneren Gedäuchte.
Dann öffne ich das Groß-
und auch das kleine Hirn,
und ode in die Welt hinein.
Beleuchte in Gedanken das Gedäuchte,
und flieg´ mit starrem Silberblick,
hinein in dein Geleuchte.
Dort ist es hell, so hell und warm,
dass man die Kleidung gar nicht bräuchte.
Man könnte nackt, wie Glodistan einst
einen schuf, in Mördermeeren baden.
Sich mit schlüpfrig moden Würmern aalen,
und zum Dank fürs inspirierische Gedäucht
den ein und andren Wurm im Wurmfortsatze
widerhaken – für zwei oder drei Jahre bald.
Dort würde er in meinem Safte gehen und gehen,
um dir am Ende, du großes Glodistan,
das schleimig restliche Getier zu übergeben.
Es soll dienen dir.
In deinen Magen-Darm-Sekreten schwimmen,
und all das Ungetier, dass du gefrasst und frasst,
zersetzen.

Oh Stern,
du Stern du.
Es reicht mir nun.
Dein ewiges Geblitze blendet mich
und meinen hellen Geist.
Drum leuchte nun ein letztes Mal,
bevor ich dich vernichte.
Wie du wohl schmackest,
so pulverisiert und kleingehackt?
Ob wohl dein ausgelöschtes Licht
in mir wieder leuchte? Wenn es zum Kern vordringt.
In dies große Seelenlicht, das mich beleuchtet.
Den letzen großen Dichter dieser kalten dunklen Welt.
Wir werden sehen.
Oh ja...wir werden sehen.


 
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(Login Ed_Homes)
BlueStaff

Re: Vogonengedicht

November 10 2005, 3:01 PM 

Vogonen

Wie alle Vogonen-Raumschiffe sah es so aus, als wäre es nicht entworfen, sondern eher tiefgefroren worden. Die ekligen gelben Beulen und Gebilde, die in schiefen Winkeln daraus hervorragten, hätten die meisten anderen Raumschiffe entstellt, aber in diesem Fall war das leider nicht möglich. Häßlicheres ist zwar schon am Himmel erblickt worden, aber nicht von zuverlässigen Augenzeugen. Um wirklich etwas viel Häßlicheres als ein Vogonen-Raumschiff zu sehen, müßte man sich schon ins Innere begeben und einen Blick auf einen Vogonen werfen. Wenn man klug ist, ist das aber genau das, was man lieber bleiben läßt, denn der Durchschnittsvogone denkt nicht zweimal nach, bevor er etwas so sinnlos Niederträchtiges mit einem macht, daß man sich wünscht, man wäre nie geboren worden - oder (wenn man ein helleres Köpfchen hat) der Vogone wäre nie geboren worden. Aber wahrscheinlich würde der Durchschnittsvogone auch nicht bloß einmal nachdenken. Sie sind einfältige, dickköpfige, schneckenhirnige Geschöpfe, und Denken ist nun wirklich etwas, wofür sie nicht geschaffen sind. Eine anatomische Analyse der Vogonen zeigt, daß ihr Gehirn ursprünglich mal eine furchtbar deformierte, an die verkehrte Stelle gerutschte, verfettete Leber war. Das Netteste, was man von ihnen sagen kann, ist, daß sie wissen, was ihnen Spaß macht, und zu dem, was ihnen im allgemeinen Spaß macht, zählt, Leuten wehzutun und sooft wie möglich sehr wütend zu werden. Was ihnen gar keinen Spaß macht, das ist, eine Aufgabe halbfertig liegenzulassen.

Quelle: http://www.mm42.net/babelfish/texte/guide.htm#v







Reference Linklist greetz Ed

 
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Nighthawk
(no login)

:)

November 10 2005, 3:09 PM 

Vogonen sind eine der unausstehlichsten Rassen im ganzen Universum - mies gelaunt, bürokratisch, aufdringlich und gefühllos. Der Hitchhikers Guide empfiehlt: Auf gar keinem Fall erlaube man einem Vogonen, dass er einem Gedichte vorliest. Denn sie haben die drittschlechteste Dichtkunst im Universum.
Die zweitschlechteste ist die der Asgothen von Kria. Während der Rezitation des Gedichts "Ode an einen kleinen grünen Kittklumpen, den ich eines Sommermorgens in meiner Achselhöhle fand" durch ihren Dichterfürsten Grunthos den Aufgeblasenen starben vier seiner Zuhörer an inneren Blutungen, und der Präsident des Mittelgalaktischen Kunst-Klau Beirats kam nur deshalb mit dem Leben davon, weil er sich eines seiner Beine abknabberte. Grunthos soll von der Wirkung seines Gedichts "enttäuscht" gewesen sein und wollte gerade mit der Lesung seines zwölfbändigen Epos "Meine Lieblingsgluckser zur Badezeit" beginnen, als in einem verzweifelten Versuch, Leben und Kultur zu retten, der Dickdarm des Dichters sich durch den Hals nach oben stülpte und das Gehirn erwürgte.
Die allerschlechteste aller Dichtungen ging zusammen mit ihrer Schöpferin, Paula Nancy Millstone-Jennings aus Greenbridge, Essex, England, bei der Vernichtung des Planeten Erde unter.
Aber das ist eine andere Geschichte

 
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