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WR 360 C 14 !!

April 2 2009 at 10:50 PM
Stephan Kraus  (no login)

 
Trumpeter hat vor nicht allzu langer Zeit die WR 360 C 12 herausgebracht. Da von diesem Vorserienmodell leider nur 10 Stück gefertigt wurden, war die Überlegung, diese in eine W(ehrmachtlokomotive für) R(egelspur mit) 360 (PS, Achsfolge) C ((drei gekuppelte Treibachsen) und einer Achslast von ca.) 14 (Tonnen) umzubauen, von der immerhin 245 Stück bis Kriegsende von unterschiedlichen Firmen hergestellt wurden.

Da die Unterschiede zwischen beiden Loks (die C 12 hatte kein Stufengetriebe, der Achstand und die Gesamtlänge waren um 35 cm kürzer und die Achslast betrug nur 12 Tonnen) marginal waren, entschloss ich mich, daraus die Version C 14 zu bauen.

Als Erstes Pläne beschafft und ausgewertet. Von Nutzen war hierbei das Buch WR 360 C 14 in Detail, da hier einige Versionen dieser Lok (leider im Maßstab 1/72) als Plan vorlagen.

Da ich die Lok um einen Zentimeter verlängern musste (haben die damals schon an uns Modellbauer gedacht?) suchte ich zuerst die richtige Stelle für den Schnitt. Diese befindet sich modellbaufreundlich zwischen den vorderen und hinteren Seitentüren. Der Abstand zwischen dem Antrieb und dem hinteren Rad ist auch um einen Zentimeter länger.

Also Bauplan nach den erforderlichen zusätzlichen Teilen durchforstet, den besten Ersatzteilservice, den ich kenne, kontaktiert und die benötigten Teile bestellt. Leider habe ich nicht genau nachgeschaut, später mehr.

Bis die Teile eintrafen, habe ich als Test schon mal meine elektronische "Laubsäge" getestet. Großer Fehler. Vor lauter Ungeduld habe ich leider den falschen Schnitt gewählt, deshalb musste ich stückeln. Dies erforderte natürlich dann auch ein Mehr an Spachteln und Schleifen.

Beim Fahrgestell machte ich diesen Fehler nicht, habe aber auch hier nicht bis zum Ende gedacht. Die Halterung für die Bremse war bei diesem Schnitt im Weg, deshalb weg damit. Falscher Fehler, genau diese habe ich dann später, wie ich die Bremsen montieren wollte, wieder gebraucht. Also weg geschnitten und umgesetzt.

Leider stellte sich ebenfalls heraus, dass die seitlichen Deckbleche (die mit dem Rautenmuster) bei der Verlängerung auch nicht passen. Daher werde ich wohl in den sauren Apfel beißen und diese mir bei einem Anbieter in Messing ätzen lassen. (Mir graut jetzt schon vor dem Zeichnen der Vorlage, das Rautenmuster ist zeitaufwendig)

Nachdem die größten Probleme aus der Welt geschafft waren, konnte ich zügig weiterbauen.

Und so sah die Lok dann von oben aus ...

[linked image]

... und so von der Seite

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Etwas kniffelig war das Antriebsgestänge. Hier musste ich die hintere Stange verlängern. Daran hatte ich bei der Teilebestellung leider nicht gedacht. Ebenso überlege ich noch, ob ich das Bremsgestänge scratch verlängere oder ich hier auch noch mal nachbestelle (würde sich wohl eher rentieren).

Um weiterzubauen lackierte ich jetzt die fertig gestellten Baugruppen mit der laut Bemalungsplan vorgesehenen Farbe.
Auf diesem ist die Lok grau abgebildet, die angegebene Farbe (hier Tamiya) ist jedoch "field gray", also ziemlich grünstichig.
War wohl so auch in Vorschriften der Wehrmacht geregelt. Muss diesbezüglich noch meine Eisenbahnerquelle anmailen.

[linked image].

Die Lok im vorläufig bemalten Zustand. Es haben sich noch ein paar Stellen zum Nachbessern aufgetan.

Über die Farbe des Führerhauses habe ich mir auch noch keine großen Gedanken gemacht.

Habe ja noch Zeit, bis die Ätzteile kommen.

to be continued

 
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Stephan Kraus
(no login)

Und weiter geht's ...

April 9 2009, 9:42 PM 

Ich habe die Zeit genutzt, um ein paar unschöne Stellen auszubessern.
Die Trittbleche habe ich jetzt fertig gezeichnet, ich hoffe der Ätzer kann damit etwas anfangen. Daher habe ich die Trittbleche plan geschliffen. Das bremsgestänge habe ich mit Profilen verlängert. Ging einfacher als gedacht.

Außerdem habe ich jetzt schon damit begonnen, Details zu bemalen.

Aber die Fotos sprechen für sich, auf meinem Eisenbahn-Dio macht sie sich schon recht gut.

[linked image]

Ansicht von der Seite. Da ich die obere Reling nicht stückeln wollte, habe ich die einzelnen Halterungen aufgebohrt und einen Messingdraht durchgeschoben.

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Die Lok von hinten. Den Innenraum habe ich hellgrau lackiert. Da Originalaufnahmen von Wehrmachtsloks in Farbe Mangelware sind, habe ich mich an Restaurierten orierntiert.

Die Handräder habe ich wir bei meiner BR 52 in Rot gehalten, ebenso ein paar Hebel am Führerstand. Ob ich mir die Mühe mache und das Instrumentenbrett mit Anzeigen ausstatte, weiß ich noch nicht. Momentan neige ich zum Verkleben des Daches, dann sieht man es eh nicht mehr.

Interessant ist die Bauanleitung der WR von CMK. Vor allem die Farbgebung irritiert.

Jetzt warte ich auf die Ätzteile und die nachbestellten Teile vom Importeur.

To be continued ...




 
 
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